Oxidkeramikfilter sind keramische Filterplatten. Oxidbasierte Keramikmasse wird gleichmäßig auf die dreidimensionale Maschenstruktur und die Verbindungsporen eines organischen Schaums als Trägergerüst aufgebracht. Nach dem Trocknen, Aushärten und anschließenden Hochtemperaturbacken wird sie zu einem Filter. Die dreidimensionale Maschenstruktur der Metallturbulenzen hat eine gute Gleichrichtungswirkung und ermöglicht durch Turbulenz die Bildung von Erosionshohlräumen durch nichtmetallische Einschlüsse, Sekundäroxidation usw., die eine bessere Kontrolle ermöglichen.
Weit verbreitet beim Filtern aller Arten von Stahlgussteilen und großen Gusseisenteilen, Hochtemperatur-Vorlegierungen und Luftfahrtgussteilen, magnetischen Materialien, Kupfer- und Magnesiumlegierungen, sogar Gussteilen und Nichteisenmetalllegierungen im Bereich des Niederdruckgusses
Anwendungsprinzip: Der Filter kann an beliebiger Stelle im Gießsystem, möglichst nahe am Gussstück, platziert werden, um die Scheuerkraft des flüssigen Metalls zu minimieren. Bei In-Mold-Restation oder In-Mold-Sphäroidisierung sollte der Filter hinter der Reaktionskammer platziert werden und möglichst nahe am inneren Gusskanal liegen.
Veröffentlichungszeit: 18. Juli 2023






