
Der neue Aluminiumschaum ist ein neuartiger Metallwerkstoff, der durch ein spezielles Verfahren Blasen in die Aluminiumschmelze einfüllt und durch geeignete Methoden in der Schmelze hält, um durch Abkühlung eine gas-fest-komposite Struktur zu bilden. Je nach Gasfüllverfahren lassen sich neue Aluminiumschaumstoffe in geschlossenzelligen und offenzelligen Aluminiumschaum unterteilen. Die Leistungsfähigkeit des neuen Aluminiumschaums hängt maßgeblich von seinen Porenstrukturparametern wie Porosität, Porendurchmesser, durchgehender Porosität, Porentyp und spezifischer Oberfläche ab. Die Porenstrukturparameter hängen wiederum maßgeblich vom Herstellungsprozess ab. Daher ist die Herstellungstechnologie von Aluminiumschaum zu einem Forschungsschwerpunkt im Bereich neuer Materialien geworden.

Es gibt viele Herstellungsverfahren für neue Aluminiumschaummaterialien, und die kommerzielle Produktion neuer Aluminiumschaummaterialien konzentriert sich hauptsächlich auf: Schmelzschaumverfahren, Schmelzblasverfahren und Pulvermetallurgieverfahren:
1. Die Herstellung neuer Aluminiumschaummaterialien durch Schmelzschäumen gliedert sich in Schmelzen, Schmelzvorbehandlung, Erhöhung der Schmelzviskosität, Additivrühren, Wärmedämmschäumen, Kühlen, Schneiden, Blechnachbearbeitung, Lagerung, Verpackung und weitere Prozesse. Bei jedem Verfahren werden ungiftige und unbedenkliche Metallmaterialien verwendet, wodurch ein 100%iges Recycling von Produktionsabfällen und Recyclingprodukten ermöglicht wird.


2. Pulvermetallurgie besteht darin, Aluminiumpulver und Treibmittelpulver zu mischen und zu verpressen, um einen luftdichten Vorformling zu erhalten. Durch Erhitzen des Vorformlings wird das Treibmittel zersetzt und Gas freigesetzt. Dadurch dehnt sich der Vorformling aus und bildet geschäumtes Aluminium. Im Vergleich zu anderen Verfahren ermöglicht die Pulvermetallurgie eine größere Auswahl an Legierungskomponenten. Dies verbessert die mechanischen Eigenschaften neuer Aluminiumschaummaterialien und ermöglicht die direkte Herstellung von Teilen mit komplexen Formen.
3. Beim Schmelzblasverfahren werden zunächst SiC, Al₂O₃ usw. zur Metallschmelze hinzugefügt und gleichmäßig verteilt, um die Viskosität der Schmelze zu erhöhen. Anschließend wird Gas (z. B. Stickstoff, Inertgas usw.) in den Boden der Metallschmelze geblasen. Nach der Bildung einer großen Anzahl von Poren kühlt die Metallschmelze ab und verfestigt sich. Das Schmelzblasverfahren ermöglicht die kontinuierliche Herstellung neuer Aluminiumschaummaterialien mit einfachen Ausrüstungsanforderungen, geringen Kosten und kontrollierbarer Produktporosität.
Beitragszeit: 09.03.2022